Systemisch in Stuttgart
Systemische Therapie

Systemische Therapie

Problemtalk creates problems. Solutionstalk creates solutions

Steve de Shazer-US-amerikanischer Psychiater, Autor, Erfinder (1940-2005)

Die Systemische Therapie ist eines von insgesamt vier wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren (Feststellung durch den „Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie“ (WBP)). Sie kann als Einzel-, Paar- oder Familientherapie oder als Coaching durchgeführt werden. Dasselbe gilt für die Beratung, die sich von der Therapie dadurch abgrenzt, dass keine so schwerwiegenden Themen (von Krankheitswert) bearbeitet werden müssen.

Systemisch heißt diese Therapieform, weil sie die geschilderten Probleme immer im Kontext betrachtet. Der Kontext kann die Familie sein, eine Beziehung, das Arbeitsumfeld, die Schule, der Freundeskreis, der Verein etc.. Gemeinsam mit den Klienten untersucht die Therapeutin das Symptom: wann und wo tritt es auf bzw. wann und wo tritt es nicht auf…

Zirkuläre Prozesse

Das Besondere der Systemischen Therapie ist die Veränderung der Blickrichtung. Wir gehen davon aus, dass jede Kommunikation ein „zirkulärer Prozess“ ist. Das bedeutet, dass es keine Zwangsläufigkeiten in der Kommunikation (Gespräch, Handlung) gibt in der Weise von: A hat das gesagt oder getan, deshalb sagt oder macht B das Nachfolgende. Denn jede Person hat zu jedem Zeitpunkt einen aktiven Anteil an der Kommunikation und kann somit steuernd einwirken.

Die Betrachtung dieser zirkulären Prozesse erweitert eigene Denk- und Handlungsmöglichkeiten. Damit werden wir wieder zu aktiv handelnden Personen.

Ressourcen- und Lösungsorientierung

Die Systemische Therapie ist ressourcen- und lösungsorientiert. Es geht um die Suche nach Ihren persönlichen (Lösungs-)Fähigkeiten und nach Ausnahmen von den Problemen. Denn Problemdenken führt zu Problemen und Lösungsdenken schafft uns Freiräume.

Selbstverständlich kann es auch immer mal wieder einen Blick in die Vergangenheit, in Ihre persönlichen „Abgründe“, Ängste, Schuld- und Schamgefühle geben.

Therapeutische Haltung

Als Systemische Therapeutin gehe ich davon aus, dass Sie Ihre Lösung bereits in sich tragen. Methodisch gehören zur Systemischen Therapie Gespräche, Fragen, Reflektionen, aber auch die Genogrammarbeit (eine Art erweiterter Stammbaum, mit dem generationenübergreifende Themen deutlich werden können) und das Familienbrett. Letzteres ermöglicht einen Blick auf das Gesamtsystem, in dem Sie sich befinden.

Meine therapeutischen Grundhaltungen sind die der „Neutralität und Allparteilichkeit“, der Lösungsorientierung sowie der Verschwiegenheit.

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