Systemisch in Stuttgart
Paartherapie – respektvolle Begegnung

Paartherapie – respektvolle Begegnung

Liebe ist kein Ziel; sie ist nur ein Reisen

D. H. Lawrence-Englischer Schriftsteller (1885-1930)

Ihre Chance durch eine Paartherapie

Sie haben die Chance, im geschützten Rahmen

  • zu lernen, sich wieder respektvoll zu begegnen
  • sich zuzuhören, ohne sich angegriffen zu fühlen
  • die Position des anderen zu verstehen
  • zerstörerische Muster zu erkennen und abzubauen
  • Verantwortung für das eigene Verhalten/die eigenen Gefühle zu übernehmen und
  • sich wieder frei in der Entscheidung für (oder gegen) die Partnerschaft zu fühlen

Das können Sie von mir erwarten

Gern unterstütze ich Sie, wenn Sie selbst an einen Punkt gekommen sind, wo Sie selbst nicht mehr weiter wissen. Oder aber wenn Sie Ihre Beziehung einer Art „TÜV“ unterziehen wollen. Ich arbeite ressourcen- und lösungsorientiert. Lösungsorientiert ist dabei im Gegensatz zur Problemorientierung gemeint. Wir schauen, wo etwas gut funktioniert, wo es Ausnahmen vom Problem gibt. Denn Problemdenken erzeugt Probleme und Lösungsdenken erzeugt Lösungen.

Meine therapeutische Grundhaltung ist die der Neutralität und Allparteilichkeit. Ich urteile nicht über Sie, sondern versuche, Ihre Positionen nachzuvollziehen und Muster und Dynamiken Ihrer Kommunikation zu erkennen.

Anlässe für eine Paartherapie können sein

  • Wusch nach verbesserter Kommunikation
  • Wunsch nach mehr Lebendigkeit und/oder Leichtigkeit in der Beziehung
  • Unvereinbarkeit von Bedürfnissen
  • Wiederkehrende Konflikte, Streits
  • Sprachlosigkeit
  • Enttäuschung
  • Unterschiedliche Lebensvorstellungen (gemeinsames Leben, Hochzeit, Kind, Wohnort…)
  • Eifersucht/Außenbeziehung
  • Unterschiedliche sexuelle Vorstellungen bzw. sexuelle Frustration
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Neue Rolle als Eltern
  • Konflikte mit der Herkunftsfamilie
  • Themen die durch das Leben als Patchworkfamilie bedingt sind
  • Leben mit Kindern mit einer Einschränkung
  • Auszug der Kinder, wodurch Eltern wieder ausschließlich Paare sind
  • Eine Trennung wird in Erwägung gezogen / Trennungsbegleitung
  • Krankheit der Partnerin/des Partners bzw. Pflege
  • Renteneintritt

In der Systemischen Therapie gehen wir davon aus, dass es nicht EINE Wahrheit gibt, sondern dass jede Person auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen die „Wirklichkeit“ wahrnimmt. Deshalb sind „richtig“ oder „falsch“ nicht die Kategorien, mit denen ich arbeite, genauso wenig wie „Recht“ oder „Unrecht“. In einer Beziehung tragen beide zum Gelingen bei, genauso wie beide auch einen Anteil an den Konflikten haben.

Ich biete Ihnen in der Paarberatung / Paartherapie den Rahmen, aus dem negativen Kreislauf von Verletzungen, Wut, Enttäuschung, Missverständnissen, Rechtfertigungen… herauszutreten und mit etwas Abstand auf das Geschehen zu schauen. Daher begeben wir uns gemeinsam auf die Suche nach Möglichkeiten, respektvoll und konstruktiv zu kommunizieren und neue Perspektiven zu finden.

Sie erhalten im therapeutischen bzw. beraterischen Prozess die Möglichkeit, die eigene Motivation/das eigene Verhalten sowie die Motivation/das Verhalten der Partnerin bzw. des Partners besser zu verstehen.

Exkurs: Paardynamik und Beziehungsphasen

Eine Paarbeziehung ist etwas sehr Dynamisches. Denn meistens startet sie mit großer Verliebtheit. Die Partner*innen erscheinen einander als perfekte Wesen. In dieser ersten Beziehungsphase (fünf Beziehungsphasen nach dem Psychologen Roland Weber) wächst das Paar zusammen. Nach dem Schweben auf „Wolke 7“ – das meistens Monate (oder gar Jahre- i. d. R. spricht man von circa 6 Monaten) dauert – steigen viele aus der Beziehung aus. Ist das nicht der Fall, geht die Beziehung in die zweite Phase, die Phase des Erwachens bzw. der Prüfung. Unterschiede werden deutlich wie auch Eigenschaften, die uns nicht gefallen. In dieser Phase beginnt also die Liebe oder wir trennen uns. In Phase drei gibt es häufig Kämpfe und „Erziehungsversuche“ Beispiele dafür sind Themen wie Kleidung, Ernährung, Lebensgewohnheiten… . In der 4. Phase geht es nun darum, Kompromisse zu finden, mit denen beide trotz ihrer Unterschiede gut leben können. Das Ausloten des Gleichgewichts zwischen ICH, DU und WIR steht hier also im Zentrum. Dadurch kann es zu einer gemeinsamen Lebensplanung kommen. Die 5. Phase ist die des „Angekommenseins“. Es wurden bereits gemeinsam Höhen und Tiefen durchlebt.

In jeder dieser Phasen kann zu Störungen oder Herausforderungen kommen. Nicht immer schafft es das Paar, diese allein zu bewältigen. Das ist dann der Punkt, an dem eine Beratung in einer vertrauensvollen Atmosphäre helfen kann, aus Verstrickungen oder Sprachlosigkeit wieder herauszukommen. Sollte Ihre Partnerin oder Ihr Partner nicht mit zur Paartherapie kommen wollen, ist es auch möglich, die Beziehungsthemen im Rahmen einer Einzelberatung zu besprechen.

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